Abgeschickt von Anette Laclare am 05 September, 2008 um 10:27:10
Überall wird man ja darauf hingewiesen, dass eigentlich die sicherste Schlafumgebung das Kinderbett im Schlafzimmer der Eltern, völlig kahl ohne Nestchen, Kissen, Decke, Kuscheltier ist. Nur kann sich so ein Baby wirklich geborgen fühlen? Ich hatte von Anfang an ein Nestchen bei meinen Zwillingen. Ich habe auch festgestellt, dass sie sich richtig wohl fühlten, wenn sie ihr Gesichtchen irgendwo anschmiegen konnten. So bekamen sie dann auch noch ein einfaches Kuschelpüppchen dazu. Sie sind nun seit einiger Zeit auch so mobil, dass sie im ganzen Bett 'herumwandern' und sich natürlich auch auf den Bauch drehen (jetzt sind sie 7 Monate). Seit über einem Monat schlafen sie in getrennten Betten und da suchen sie wieder irgendetwas wo sie sich ankuscheln können. Eine drückt sich immer komplett in Embryonalstellung an das Nestchen am Kopfende. Die andere fand fast gar nicht zum Schlaf. Erst als ich ihr ein Stillkissen als Umrandung hineinlegte, fühlte sie sich wohl. Dies habe ich nun bei beiden drin. Ich weiß, dass das alles eigentlich 'verboten' ist. Was kann man aber tun, um den Zilkonflikt zwischen Sicherheit und Geborgenheit zu lösen?